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Solidarisch in Lützerath Zeichen gesetzt

Den Aachener Diözesanrat besorgt die aktuelle Entwicklung am Tagebau Garzweiler mit Blick auf den sozialen Frieden

Lützerath (c) Diözesanrat Aachen
Lützerath
Datum:
Do. 3. Nov. 2022
Von:
Thomas Hohenschue

Auch wir vom Diözesanrat der Katholik*innen im Bistum Aachen zeigten am 3. November 2022 solidarisch Flagge in Lützerath. Bei einer improvisierten Pressekonferenz haben wir ein Büro im bedrohten Ort bezogen, um Zeichen zu setzen.

Dass sich nun erneut Bagger in Richtung Lützerath in Gang setzen, besorgt uns sehr. Wir sind der festen Überzeugung, dass hier überstürzt gehandelt wird. Diese falsche Weichenstellung gefährdet aus unserer Sicht den sozialen Frieden.

Es gilt alle Alternativen zu nutzen, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Glaubwürdige Gutachten belegen, dass ein anderer Weg möglich ist. Die Kohle unter Lützerath muss in der Erde bleiben - des Klimas, der Natur und der Menschen wegen!

Als Diözesanrat der Katholik*innen im Bistum Aachen unterstützen wir alle Bemühungen, eine Eskalation des Konflikts zu vermeiden. Alle Beteiligten gehören an einen Tisch. Voreilig Fakten zu schaffen, beschädigt das Anliegen, zu Verständigung und Versöhnung in der Region zu kommen.

Vor diesem Hintergrund unterstützen wir als Mitglied der Klima-Allianz den Aufruf eines breiten Bündnisses zu einer Demonstration am Samstag, 12. November um 12 Uhr: "Lützerath schützen - Braunkohlenbagger stoppen".

Mehr dazu unter https://www.bund-nrw.de/termine/detail/event/luetzerath-schuetzen-braunkohlenbagger-stoppen/ 

Herzliche Einladung!

Solidarisch in Lützerath Zeichen gesetzt

Do. 3. Nov. 2022
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