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Jetzt Stopp aller Maßnahmen rund um den Braunkohletagebau

Mit Blick auf die Klimaziele im NRW-Koalitionsvertrag fordert der Aachener Diözesanrat der Katholik*innen eine zeitnahe neue Leitentscheidung

Braunkohletagebau (c) Thomas Hohenschue
Braunkohletagebau
Datum:
Fr. 1. Juli 2022
Von:
Thomas Hohenschue

Die Klimaziele des Koalitionsvertrags der neuen Landesregierung erfordern eine neue Leitentscheidung rund um den Braunkohleabbau im Rheinischen Revier. Bis diese beraten und verabschiedet ist, soll der Bergbautreibende keine Fakten schaffen, die den Pfad zur Klimaneutralität unterlaufen. Das fordert der Vorstand des Diözesanrats der Katholik*innen im Bistum Aachen.

Besonders im Blick: die Situation rund um den Ort Lützerath. Was hier passiert, nimmt Einfluss auf den sozialen Frieden. Die neue Leitentscheidung soll die Bevölkerung breit beteiligen und die Orientierung am 1,5-Grad-Ziel der Landesregierung unterstützen. Das Moratorium schafft dafür eine Grundlage, um den Konflikt rund um die Dörfer und den Klimaschutz zu befrieden.

Der Vorstand des Diözesanrats begrüßt die Klima-Maxime des Zukunftsvertrags. Dieser beinhaltet Vorhaben wie dem Festhalten am Kohleausstieg bis 2030, den beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien, eine Anpassung der Tagebauführung, den Erhalt der Dörfer des dritten Umsiedlungsschritts und die Belebung der Umsiedlungsdörfer. Über all das sollte bei der neuen Leitentscheidung breit diskutiert werden.