Vortrag im Aachener Dom am Montag, 12.10.2026, um 19 Uhr:Wofür es sich einzustehen lohnt. Präsidentin des ZdK spricht über katholische Laienarbeit in bewegten Zeiten in Europa

Über diese Fragen spricht Dr. Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), am Montag, 12. Oktober, um 19 Uhr im Aachener Dom. Ihr Vortrag trägt den Titel „Zeit zum Handeln in Europa. Katholische Laienarbeit in Zeiten wie diesen“. Dr. Irme Stetter-Karp gehört zu den profiliertesten Vertreterinnen des deutschen Laienkatholizismus. Seit November 2021 vertritt die promovierte Sozialwissenschaftlerin die Interessen der katholischen Laien auf Bundesebene.
Mit ihrem Amtsantritt wurde sie zudem Co-Präsidentin des Synodalen Weges und gehörte dem Synodalpräsidium an, das die Beratungen der Synodalversammlungen vorbereitete und begleitete. Gemeinsam mit den deutschen Bischöfen setzt sie sich für eine stärkere Beteiligung der Gläubigen und für Reformen innerhalb der katholischen Kirche ein.
In ihrem Vortrag im Aachener Dom richtet Stetter-Karp den Blick über Deutschland hinaus nach Europa. Religion könne Menschen trennen, aber auch zusammenbringen. Die ZdK-Präsidentin wird der Frage nachgehen, wie katholische Laien die gegenwärtige politische und kirchliche Lage bewerten und mit welchen Haltungen Christinnen und Christen sich in einer zunehmend herausfordernden Zeit engagieren können. Dabei gibt sie auch Einblicke in die Zusammenarbeit der im Laienkatholizismus engagierten Organisationen in Europa.
Die Moderation des Abends übernimmt David Grzeschik, Journalist der Rheinischen Post in Berlin. Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe „Europa neu leben“ und findet auf Einladung der Europäischen Stiftung Aachener Dom (ESAD) in Zusammenarbeit mit dem Diözesanrat der Katholik*innen im Bistum Aachen statt. Der Eintritt ist frei.