Von Aachen nach Passau:Road2COP31: Mit dem Rad für Klimagerechtigkeit

Unter diesem Titel hat Madeleine Wörner, Referentin für internationale Klima- und Energiepolitik bei Misereor, zur Mitradel-Aktion im Rahmen ihrer Reise zur 31. UN-Klimakonferenz in Antalya aufgerufen. 10 Tage lang ging es auf einer Strecke von ca. 1.000 km von Aachen nach Passau. Bei der Auftaktveranstaltung in Aachen war auch Vorstandsmitglied Peter Meiwald dabei. Mit Impulsen und Redebeiträgen, unter anderem von Oliver Krischer und Sibylle Keupen, wurde der Start der Mitradelaktion begleitet. Entlang der Strecke gab es passend zu lokalen klima- und energiepolitischen Ereignissen und Fragestellungen immer wieder verschiedene Kurzimpulse. So zum Beispiel in Manheim, wo auf der ersten Etappe auf dem Weg von Aachen nach Bonn gestoppt wurde, um sich mit der Geschichte des Braunkohleabbaus, den Protesten rund um den Hambacher Forst, der Umsiedlung der Dörfer und zu den aktuellen Entwicklungen und Plänen für das rheinische Revier auseinanderzusetzen. Insgesamt mehr als 200 Radfahrer*innen waren mit dabei und haben überall entlang der Strecke ein sichtbares Zeichen für Klimagerechtigkeit gesetzt. Für den Diözesanrat Aachen radelte Matthias Koß die Strecke von Aachen bis Bonn mit.
Die Mitradel-Aktion fand vom 25. Oktober bis zum 3. November 2026 statt. Sie wurde von Misereor gemeinsam mit dem Klima-Bündnis, dem European Climate Pact Deutschland und den ADFC-Kreisverbänden Düsseldorf und Bonn/Rhein-Sieg organisiert. Neben dem gemeinsamen Radfahren standen insbesondere die Themen Klimagerechtigkeit, Klimafinanzierung und die sozial-ökologische Transformation im Mittelpunkt.
Mit der Ankunft in Passau endete der deutsche Streckenabschnitt. Von dort aus geht die Reise mit Bahn und Bus weiter zur Weltklimakonferenz COP31 nach Antalya. Die Erfahrungen und Impulse entlang der Strecke sollen auch in die Gespräche und Diskussionen auf internationaler Ebene einfließen.