Erinnern heißt Verantwortung übernehmen:Betroffenenrat im Bistum Aachen lädt zur Enthüllung einer Mahntafel ein

Der Termin wurde bewusst auf den 18. November gelegt, den Internationalen Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch. Mit der Mahntafel entsteht ein dauerhaft sichtbarer Ort des Gedenkens an Menschen, deren Leid über viele Jahre und Jahrzehnte verschwiegen, übersehen oder nicht ausreichend wahrgenommen wurde.
Für den Betroffenenrat ist die Errichtung der Mahntafel zugleich mit einer klaren Botschaft verbunden: Eine Mahntafel darf kein Schlusspunkt der Aufarbeitung sein.
Ablauf der Veranstaltung
Mittwoch, 18. November 2026, 15 Uhr
Bischöfliches Generalvikariat
Klosterplatz 7, 52062 Aachen
- Begrüßung und Eröffnung
- Ansprache des Bischofs von Aachen
- Ansprache des Betroffenenrates im Bistum Aachen
- Feierliche Enthüllung der Mahntafel
- Moment des Gedenkens und Schweigeminute
Im Anschluss besteht ab etwa 15:45 Uhr bei einem kleinen Umtrunk Gelegenheit zur Begegnung und zum Gespräch.
Erinnern heißt Verantwortung übernehmen.
An der Enthüllung nehmen unter anderem der Bischof von Aachen, der Generalvikar sowie Vertreterinnen und Vertreter des Betroffenenrates teil. Darüber hinaus sind Gäste aus Politik, Kirche und Gesellschaft eingeladen.
Der Betroffenenrat freut sich über Teilnahmebestätigungen bis zum 15. Oktober 2026 unter: TForstreuter@gmx.de
„Wohl läßt der Pfeil sich aus dem Herzen ziehn,
Doch nie wird das Verletzte mehr gesunden.“
Friedrich Schiller