Geschichte des umWeltpreises

Ursprünglich stammt die Idee aus den Beratungen und Reflexionen rund um den Bistumstag 1996. Viele der Delegierten hatten sich damals hinter das Anliegen gestellt, dem Schutz der Natur und der Bewahrung der Schöpfung im Bistum Aachen stärkeres Gewicht zu verleihen. Eines der Instrumente sollte dazu die Ausschreibung eines "Kirchlichen Umweltpreises" sein.

Aus unterschiedlichen Gründen ist dieses Vorhaben bis zum Ende der 90er Jahre nicht in die Praxis umgesetzt worden. Das nahm der Diözesanrat der Katholiken gemeinsam mit den Katholikenräten in den Regionen des Bistums Aachen zum Anlass, selbst die Initiative zu ergreifen und bistumsweit einen eigenen "Umweltpreis" auszuschreiben.

2001 nahmen rund 25 unterschiedliche Projekte an dieser ersten Ausschreibung teil und auch 2003 entsprachen viele Projekte den hoch gesteckten Erwartungen.

Ein neues Konzept stand dann 2005 hinter der Ausschreibung für den "umWeltpreis", das die Welt in allen ihren Bezügen berücksichtigen will mit einer inhaltlich wechselnden Fokussierung. Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit sind die Kriterien, an denen die zukünftigen Ausschreibungen sich messen lassen müssen. Mit dem neuen Konzept trat auch erstmals das neue Logo in Erscheinung.

Die inhaltlichen Themenfelder für die Ausschreibung orientieren sich an den Arbeitsschwerpunkten der Rätearbeit:

  • Gerechtigkeit im Verhältnis Nord-Süd
  • Bewahrung der Schöpfung / Schutz von Umwelt und Natur
  • Welt der Arbeit und Wirtschaft
  • Interkulturelle Begegnung

2005 erfolgte dann eine Ausschreibung im Themenbereich "Welt der Arbeit und Wirtschaft" und die nächste Ausschreibung erfolgte erst wieder im Jahr 2008 mit dem Thema "Energie geladen? Energisch engagieren!".

2010 stand der umWeltpreis unter dem Thema Mobilität.

2012 war das Motto: Beim Essen die Welt verbessern: na(h)türlich, bio fair.

2014 lief der umWeltpreis unter 'umWeltweit aktiv'