Fair gehandelter Kaffee von Freunden aus Kolumbien

Aachen Café Amistad

Amistad (c) Amistad
Amistad
„Amistad“ ist spanisch und heißt Freundschaft. Der Kaffee wurde als Partnerschaftskaffee entwickelt um auf die jahrzehntelange Partnerschaft des Bistums Aachen mit der Kirche in Kolumbien zu verweisen.

Dabei wird die Mischung des Aachen Café Amistad nur für Aachen hergestellt. Der Kaffee ist nur in Pulverform für Filterkaffee zu erhalten.

Angebaut wird der Kaffee von der Kooperative COSURCA in der kolumbianischen Region Macizo, im Süden des Departements Cauca. Der Kaffee ist eine Mischung aus 80% Kolumbienkaffee aus der Provinz Cauca und 20 % peruanischen Kaffee. Die peruanische Beimischung rundet den Geschmack etwas ab, weil der kolumbianische Kaffee ziemlich kräftig schmeckt. Der Name des Handelspartners COSURCA steht für „Kooperativen im Süden des Cauca"; in dieser bergigen, sehr armen Region Kolumbiens kann man ausgezeichneten Arabica-Kaffee anbauen, inzwischen auch in Bio-Qualität.

Die Kooperative hat sich zum Ziel gesetzt, die kleinbäuerliche, ökologische Landwirtschaft in der Region zu fördern. Und das erfolgreich. Seit 2002 ist die Kaffee-Kooperative Handelspartner der GEPA und ihr Kaffee wird in Deutschland vertrieben. Kleber Cruz Garcia, Kaffee-Manager bei der GEPA, kennt die Kooperative schon lange. Er erklärte, dass solche Kooperativen durch die GEPA die Möglichkeit haben, vor Ort die Kleinbauern zu unterstützen. Das hängt mit dem Finanzierungssystem zusammen, denn die Kooperative erhält von der GEPA Vorauszahlungen zu sehr günstigen Konditionen. Mit den finanziellen Mitteln können die Bauern in Produktion gehen und die Kaffeebohnen für den leckeren Kaffee liefern.

„Der Faire Handel ist für uns eine Alternative, da er uns in sozialer, politischer und wirtschaftlicher Hinsicht stärkt. Er ermöglicht uns, Teil einer kleinbäuerlichen Organisation zu sein, die sich für die Gemeinschaft und die Umwelt engagiert", fasst Rosa Helena Suárez, Kaffeebäuerin bei COSURCA zusammen.

Kolumbien ist Export-Land Nummer 3 für den internationalen Markt. Der Kaffee aus dem Land genießt in Deutschland aufgrund seiner Qualität einen guten Ruf. Viele der Menschen in Kolumbien, die vom Anbau des Kaffees leben, haben jedoch große Probleme mit dem vergleichsweise schlechten Preis, den sie für ihr Produkt auf dem Weltmarkt erhalten. Wilfried Wunden und Bernd Lichtenberg arbeiten mit in der AG Kolumbien des Diözesanrats und
haben gesehen, dass der Faire Handel hilft, dass eine Gemeinde wieder Hoffnung sieht und aufblüht. Sie haben die Kooperative im April 2016 besucht und zeigten Fotos und Videos von der Kaffee-Produktion und den Menschen, die dahinter stehen.

Seit über 55 Jahren pflegt das Bistum Aachen eine Freundschaft mit dem Land Kolumbien. Der Aachen Café Amistad ist ein Zeichen für eine faire Partnerschaft mit den Menschen, die den Kaffee herstellen. Kaufen kann man den Kaffee im Weltladen Aachen in der Jakobstraße 9 oder in der Dominformation, Johannes-Paul-II.-Straße 1.

Wer den leckeren Aachen Café Amistad vertreiben möchte, kann sich bei Nicole Gabor, Tel. 0241-452 215, nicole.gabor@dioezesanrat.bistum-aachen.de  melden.