Hybrid-Veranstaltung: Synodaler Weg – Aufbruch oder Sackgasse?

(c) pixabay
Datum:
Mittwoch, 9. Februar 2022 19:00 - 20:30
Art bzw. Nummer:
A 34141
Von:
Bischöfliche Akademie Aachen
Ort:
Bischöfliche Akademie
Leonhardstr. 18-20
52064 Aachen

Angesichts der aktuellen Krise der katholischen Kirche in Deutschland haben Bischöfe und Laien einen gemeinsamen Reformweg beschlossen. Sie wollen die Kirche zukunftsfähig machen und verlorenes Vertrauen zurückgewinnen.

Anstoß des Synodalen Weges war die Veröffentlichung der MHG Studie und der tief sitzende und anhaltende Schock über den darin offenbarten sexuellen Missbrauch katholischer Priester an Minderjährigen. 

Doch der Synodale Weg hat nicht nur die Aufarbeitung des Missbrauchsskandals zum Ziel, sondern will die kirchlichen Strukturen grundsätzlich reformieren. Dies wird an den Themen der vier Synodalforen deutlich. Es geht um Macht und Machtbegrenzung, beziehungsweise Gewaltenteilung, um Amt und Amtsverständnis, sowie um die Rolle von Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche. Außerdem will der Synodale Weg die katholische Sexualmoral auf den Prüfstand stellen.

„Wir wollen eine hörende Kirche sein.“ So äußerte sich der damalige Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz Kardinal Marx im Frühjahr 2019. Es gelte „frei zu werden von Blockierungen des Denkens.“ 

So weit so revolutionär. Gleichzeitig haben die Beschlüsse der Synodalversammlung, laut Art. 11. Absatz 5 der Satzung des Synodalen Weges, keinen rechtsverbindlichen Charakter, sondern stellen lediglich eine „Empfehlung“ dar. Damit bleiben die Entscheidungsbefugnisse der deutschen Bischöfe unangetastet. Ebenso riskieren „Beschlüsse, deren Themen einer gesamtkirchlichen Regelung vorbehalten sind“ (Art. 12, Abs. 2) ein Veto aus Rom.

Kann der Synodale Weg die Kirche in Deutschland also wirklich reformieren? Wie offen ist das Ergebnis und wo liegen die Chancen im Prozess? Wie steht es um die Zukunft der Kirche wenn der Synodale Weg scheitert und die Hoffnungen der Gläubigen auf Veränderung schon wieder enttäuscht werden? 

Darüber diskutieren Prof. Dr. Thomas Schüller von der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Münster, Birgit Mock, Vizepräsidentin des Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), sowie Joachim Frank Chefkorrespondent der DuMont Mediengruppe und Mitglied der Chefredaktion beim „Kölner Stadt-Anzeiger“.

 

Weitere Informationen

Organisation

 

Veranstalter 

Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen in Kooperation mit dem Katholischen Forum für Erwachsenen- und Familienbildung Heinsberg, Mönchengladbach

 

Leitung          

Barbara Brockmann und Lucia Traut 

 

Referent/in   

Birgit Mock (Vizepräsidentin des Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK))  

Prof. Dr. Schüller (Universitätsprofessor für Kirchenrecht an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Direktor des dortigen Insituts für Kanonisches Recht (IKR))

Joachim Frank (Chefkorrespondent der DuMont Mediengruppe und Chefredakteur beim „Kölner Stadt-Anzeiger“)

 

Kosten

kostenfrei / Wir freuen uns über eine Spende

 

Anmeldung

Bitte melden Sie sich über den Anmeldebutton auf dieser

Seite an, bei Rückfragen kontaktieren Sie gerne:

Frau Esther Schäffter

0241/ 47 99 6- 29

esther.schaeffter@bistum-aachen.de

 

Bischöfliche Akademie
Leonhardstr. 18-20
52064 Aachen

 

Anmeldeschluss: 06.02.2022

 

Es gibt noch freie Plätze

Veranstaltungsanmeldung 

 

 

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