Wo die Menschen sind

Bistum Aachen und Diözesanrat gemeinsam beim Katholikentag in Leipzig

Katholikentag 2016 (c) Katholikentag 2016
Datum:
Do 28. Apr 2016
Von:
Thomas Hohenschue
Das bundesweite Treffen engagierter Katholiken findet 2016 zum 100. Mal statt – und zwar vom 25. bis 29. Mai in Leipzig. Mittendrin im Getümmel des Katholikentags: Aktive vom Bistum Aachen und Diözesanrat.
Katholikentag (c) Katholikentag

Wie bereits bei den letzten Großereignissen dieser Art gestalten und bestreiten sie einen gemeinsamen Stand, der wichtige pastorale Linien und Anliegen der Aachener Diözese
zum Ausdruck bringt. Wie 2012 in Mannheim: die bundesweit vorbildliche Mitwirkung von Laien an Leitungsaufgaben und liturgischen Diensten.

Leben und Kirche – eine Baustelle

Diesmal geht die Delegation kreativ mit dem Leitwort des Veranstalters um. Wo es bei diesem heißt: „Seht, da ist der Mensch“, schauen die Aachener nicht nur hin, sondern zeigen drei Orte, an denen Kirche heute als wichtige Wegbegleiterin erfahren wird. Abgewandelt unter das Motto gestellt: „Da, wo die Menschen sind.“

Konkret sind dies die Seelsorge im Nationalpark, insbesondere die kritische Auseinandersetzung mit dem Menschenbild der Nationalsozialisten in der ehemaligen Ordensburg
Vogelsang, das Treff am Kapellchen in Mönchengladbach und die Grabeskirche St. Josef in Aachen.

Ideenreich auch die gestalterische Umsetzung: In stiller Demut vor der Erkenntnis, dass Kirche und Gesellschaft von heute in einem starken Umbruch stecken, bekommt der Stand, der die drei genannten Orte, „wo Menschen sind“, verbindet, die Optik einer Baustelle.  Großformatige Fotos, Texte und natürlich die Gesprächspartner vermitteln den Gästen des Katholikentags, worum es geht.

Eine hohe Gastlichkeit soll Besucher anlocken und zum Verweilen einladen. Livemusik von He-Jo Schenkelberg am Akkordeon, Möbel aus Paletten, gebaut von der Arbeitsloseninitiative Low-Tec und nicht zuletzt Kaffee und 2200 Öcher Printen stehen dafür bereit.

Per Mitmachaktion Zeichen setzen

Der Aachener Stand ist nicht nur Inspiration für Menschen aus anderen Bistümern, sondern auch Anlaufstelle für Gäste aus der Heimatdiözese. An alle richtet sich die Einladung,
per selbst gestalteter Stofftasche Botschaften der Hoffnung in die ostdeutsche Großstadt zu tragen. Der Leipziger Illustrator Christoph Kukla hat Schablonen vorgefertigt, mit deren Hilfe jeder Gast des Standes auf diese Weise ein Zeichen setzen kann.

Ort: Stand BÖ 30 an der Kirchenmeile, Nonnenmühlgasse, Nähe Wilhelm-Leuschner-Platz in Leipzig.